Herrnhuter Brüdergemeine (Evangelische Brüder-Unität)

Die Herrnhuter Brüdergemeine geht auf Glaubensflüchtlinge aus Böhmen und Mähren zurück, die 1722 im sächsischen Herrnhut eine Gemeinschaft gründeten. Aus dieser Bewegung entwickelte sich eine weltweite Kirche, die heute in 29 Provinzen über eine Million Mitglieder hat.

Wesentlich ist das Leben in Gemeinschaft: Mitglieder nennen sich „Brüder und Schwestern“ und betonen die persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Mission, Bildung und soziale Dienste prägen ihr weltweites Wirken. Ein besonderes Erbe sind die „Losungen“, die seit 1731 täglich biblische Worte in viele Sprachen tragen.

In Deutschland gehören rund 5.200 Menschen zur Brüdergemeine, darunter auch Mitglieder in Thüringen und Sachsen-Anhalt.

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